Alles im ARGEn???
02.06.2009 09:15 von Der wütende Tscheche
Liebe Menschen,
die bösen Hüter des Untertanentums haben zugeschlagen!!!!!!! Unser Zwergenaufstand wird mit Hilfe der Obrigkeitsübeltäter niedergeschlagen. Das wird aber nicht gelingen! Wir Zwerge sind wirklich viele und geben uns keinesfalls geschlagen und werden auch Dank Eurer Hilfe weiterkämpfen. Eure Stadtverwaltung hat bislang insgesamt 12 Zwerge verhaftet und eingesperrt, das schüchtert uns gar nicht ein. Die sieben ARGEnten wurden verhaftet genauso wie die fünf Künstler vom Postplatz, warum wohl? Haben da irgendwelche Menschlein ein schlechtes Gewissen?
Eure Zwerge haben Fragen, die andere nicht zu fragen wagen...
Sieben ARGEnten aufgetaucht...
31.05.2009 17:26 von Der wütende Tscheche
Liebe Menschen,
der Zwergenaufstand geht weiter, lest unter "Die sieben Agenten" mehr über unser Schicksal...
Eure Zwerge
Die sieben Agenten
29.05.2009 21:04 von Der wütende Tscheche
Sieben Zwerge sind zu Euch Menschen gekommen und haben vor Eurer Agentur für Arbeit Stellung bezogen. Aus der Zwergenwelt mussten die sieben Agenten flüchten.
Einst arbeiteten die sieben Zwerge fleißig im Zwergenbergwerk, schufteten und rackerten, doch dann kam die große Bergkrise, weil sich die Zwergenbanken verspekuliert hatten. Während die Bankzwerge mit einer Abfindung bedacht wurden, wurden die sieben Zwerge arbeitslos. Um ihnen aber die Arbeitslosigkeit ein bisschen angenehmer zu machen, wurde das Zwergenarbeitsamt in Zwergenagentur umbenannt und die sieben wurden somit zu echten Agenten. So richtig nützte ihnen das aber auch nichts, denn wer braucht schon Agenten, außer einer Agentur natürlich?
Das erkannte auch die Agentur, also begannen die Umschulungen wie bei anderen tausenden Zwergen. Die schon etwas älteren Zwerge lernten, wie man sich im weltweiten Wurzelgewirr (wwW) zurechtfindet, den Jüngeren wurde gepaukt, wie man sich richtig bewirbt. Andere feilten viele tausend Stunden an einem riesigen Holzklotz, wieder andere lernten dicke Bretter bohren. Und so verging Jahr um Jahr, die Älteren wurden immer älter, die Jüngeren aber auch, nur einen Job konnten sie nicht finden.
Das erkannte auch die Agentur, also überlegte sie nochmal. Das Problem konnte nicht die Qualifikation sein, sondern das Problem sind die Zwerge selbst! Mit all den Fähigkeiten mussten sie doch eine Arbeit finden. Und also wurde den Zwergen erklärt, sie wollten eigentlich gar nicht arbeiten, seien Faulpelze, Nichtsnutze, Tunichtgute und Taugenichtse. Und die Agentur erfand die Groschenjobs! Für einen Groschen in Monat mussten die Zwerge nun
Zwergenhundekacke aufsammeln (eine ziemlich müsige Angelegenheit, weil die so klein ist und nach frischem Kaffee riecht, wovor sich übrigens alle Zwerge der Welt fürchterlich ekeln), mussten Zwergengraffiti entfernen (eine sehr harte Arbeit, weil das enthaltene Rosenöl hartnäckig haftet) oder mussten alte Keller entrümpeln, wovor alle Zwerge Angst haben, denn dort gibt es Ratten! Ganz alte Zwerge kannten das allerdings bereits, denn sie mussten vor über 70 Jahren Zwergenautobahnen bauen. Immer wenn einer der Zwerge die schwere Arbeit ablehnte, kamen die bösen Hüter des Untertanentums und erklärten ihm, dass er nunmehr sehe, dass er das Problem sei und er gar nicht arbeiten wolle! Dann nahmen sie ihm den Groschen wieder weg und er musste nach Hause gehen, schließlich könne er auch zu Hause nichtarbeiten. Weil aber darüber griesgrämigen Zwerge zu Hause immer wieder neue Streiche erfanden, ihren Frust über die Agentur zu zeigen (so hatten etwas übereifrige Zwerge einmal die Eingangstür der Agentur über Nacht zugemauert), mussten sie anderweitig beschäftigt werden.
Das erkannte auch die Agentur, also erfand sie immer neue Zettel und Vorschriften, um die Zwerge auf Trab zu halten. So wurde den Zwergen ab sofort erklärt, dass sie nicht nur nichtarbeiten wollen, sondern den Zwergenstaat einfach nur betrügen wollen. Allen Zwergen wurde der Notgroschen gestrichen und ihnen mitgeteilt, sie könnten ja vor Gericht ihren Notgroschen einklagen. Die Zwergengerichte, das müsst Ihr Menschen wissen, arbeiten sehr sehr langsam. Die Zwerge waren verzweifelt, aber immer schon hatten sie kleine Vorräte für schlechte Zeiten angelegt.
Das erkannte auch die Agentur, also wurden sämtliche nichtarbeitenwollenden Zwergenhäuser durchsucht. Dort fanden die Agenturzwerge die vielen kleinen Dinge. Sie erklärten den arbeitslosen Zwergen was sie essen, was sie anziehen und wie sie sich waschen sollen, bevor die Agentur wieder einen Notgroschen zahlt. Außerdem sei nebenan auch noch der Wald. Also gingen die Zwerge in die Wälder, um sich von Pilzen und anderen Waldfrüchten zu
ernähren, sie bauten sich dort Holzbuden, da sie die Zwergenhausmiete nicht mehr zahlen konnten. Viele Zwerge starben im Wald oder wurden von wilden Tieren gefressen. Im Wald konnte den Zwergen auch gar kein Job mehr vermittelt werden, aber das hatte die Agentur ja ohnehin längst vergessen...
In ihrer Not haben die sieben Agenten gerade noch rechtzeitig die Flucht in die Menschenwelt geschafft. Liebe Menschen, bitte seid nett zu ihnen, sie sind sehr schwach und müssen sich in Dresden erstmal etwas erholen.